Yvonne Kaiser mit Medaille bei den Europameisterschaften! Drucken E-Mail

Nach souveränen Siegen in der Gruppenphase (Yvonne spielte im Eröffnungsspiel gegen Tschechien und steuerte einen Sieg gegen Blaskova bei); kurios der Entscheidungssatz endete mit 11:0!!) ging es für die Mädels von Bundestrainerin Eva Jeler in der ersten Hauptrunde gegen Slovenien. Souverän, ohne Satzverlust meisterten Kathrin Mühlbach (Holsterhausen), Sabine Winter (Schwabhausen) und erneut Yvonne diese Aufgabe und trafen damit auf den Überraschungs-Viertelfinalisten aus Luxemburg, die in einem engen Match den Vorjahressieger aus der Ukraine mit 3:2 bezwangen. In der Aufstellung Mühlbach, Winter und Herges wurden die Mädels ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten mit 3:1. Der Einzug ins Halbfinale und damit die Bronzemedaille war erreicht. Nun sollte der Einzug ins Finale gegen Ungarn gelingen. 1:3 hieß es nach hartem Kampf „in einem Match auf Augenhöhe“ gegen einen an diesem Tage besseren Gegner.

Im abschließenden Spiel um Platz drei schonte Jeler Mühlbach und vertraute der Aufstellung Winter, HergesKaiser. Yvonne steuerte erneut einen Sieg bei; am Ende reichte es bei der 2:3 Niederlage gegen Polen knapp nicht, dieses Spiel hatte aber nur noch statistischen Wert, da es die Medaille für das Erreichen des Halbfinales gab!

Erwartungsgemäß verlor Yvonne Kaiser im Einzelwettbewerb der Mädchen gegen die spätere Europameisterin Margaryta Pesotska (UKR) in der Runde der letzten 64, wobei die Tostedterin der Favoritin immerhin einen Satz abtrotzen konnte.

Im Mixed kam das rein niedersächsische Duo Kasier/Hölter nach einem Sieg über eine niederländische Paarung nicht über die 3.Runde hinaus, in der gegen ein Tschechisches Duo Schluss war.

Bis ins Achtelfinale schaffte Yvonne es im Doppelwettbewerb mit Ann-Kathrin Herges an ihrer Seite. Mit 3:2 nach Sätzen und 13:11 im Entscheidungssatz zogen die beiden Deutschen gegen zwei polnische Mädchen den Kürzeren.

Für die positive Überraschung bei den Europameisterschaften sorgte aus deutscher Sicht Philipp Floritz. Der in der Europarangliste der Jungen an Position neun geführte Bayer kämpfte sich bis ins Finale des Jungen-Einzel durch und bot dem Franzosen Robinot lange Paroli und führte sogar mit 2:0 in Sätzen. Leider kam der Franzose, der im Achtelfinale schon den an zwei gesetzten Patrick Franziska (Hanau) schlug, immer besser mit der knallharten Vorhand ins Spiel und Floritz musste nach dem 2:4 seinem Kontrahenten gratulieren.

Fast erwartungsgemäß war der Sieg von Petrissa Solja (Fraulautern) bei den Schülerinnen. Die Vorjahressiegerin verteidigte ihren Titel souverän und ließ nie Zweifel an ihrer Vormachtstellung in Europa aufkommen.

Unter die letzten 32 im Einzelwettbewerb der Schüler schaffte es mit Niklas Matthias ein weiterer Niedersachse. Damit erfüllte der für Bolzum spielende Schüler-Nationalspieler voll sein Soll.

Arne Hölter (Hattorf) hielt bis unter die letzten 64 die niedersächsischen Fahnen hoch. Knapp scheiterte er hier an einem Finnen.

Insgesamt kann der DTTB mit dem Erreichten in Prag zufrieden sein.

 

 

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