Verpatzter Start in das neue Jahr Drucken E-Mail

Eine herbe Niederlage setzte es zu Beginn des Jahres für die 1.Damen des MTV Tostedt in der Tischtennis-Bundesliga. Mit 3:0 verlor man in der Bundeshauptstadt gegen die Damen von 3B Berlin.

Eigentlich hatte man sich nach der Niederlage im Hinspiel mehr ausgerechnet, aber Berlin ist auf Abwehr (das Spielsystem, welches zu 2/3 in Tostedts 1.Damen praktiziert wird) eine Bank.

Im ersten Spiel des Tages hatte die Deutsche Bundesranglistensiegerin Irene Ivancan nicht den Hauch einer Chance gegen die Berliner Spitzenspielerin Ah Sim Song. Ganz deutlich mit 3:0 siegte die Hongkong-Chinesin und ließ der Tösterin keinen Satzgewinn.

Das Schlüsselspiel fand dann zwischen der Berliner Spielertrainerin, Tanja Hain-Hofmann, und der Töster Nummer 1 Han Ying statt. Dass Hain-Hofmann gut gegen Abwehr spielt, sahen die Zuschauer schon in Tostedt, als sie gegen Ying siegreich war. Die Chinesin in Diensten der Töster wollte das Blatt wenden und ihre Mannschaft zurück ins Spiel bringen. Doch die Berlinerin demonstrierte wieder einmal ein cleveres Spielsystem gegen Abwehr und ließ ihrem Gegenüber noch nicht einmal einen Satzgewinn. Deutlich mit 3:0 ging auch diese Partie an die Hauptstädterinnen. „Ich konnte ihr Spiel gut lesen“, war die lapidare Begründung der Siegerin.

Nahezu aussichtslos lag man zur Pause also mit 2:0 zurück und konnte noch nicht einen Satzgewinn verbuchen. Es blieb die Hoffnung, dass es Nadine Bollmeier in ihrem Einzel nach der Pause besser machen würde.

In ihrer Partie gegen die in dieser Saison bärenstarke Georgina Pota ging Nadine voller Enthusiasmus, da ihre persönliche Bilanz gegen Pota positiv ausfällt. Es schien aber nicht der Tag der Töster Damen zu sein und Nadine gab den ersten Satz mit 11:7 ab. Dann aber erwachte der Kampfgeist und die nächsten beiden Sätze gingen mit 11:8 und 11:5 in die Nordheide. Im vierten Satz führte Nadine dann schon mit 5:2, konnte diese Führung aber nicht ins Ziel bringen und verlor knapp mit 11:9. Dieser Satzverlust war dann der Genickbruch, da im finalen Durchgang nicht mehr viel ging und die Berlinerin deutlich mit 11:3 gewann.

Damit war das überdeutliche 3:0 perfekt und auf Tostedter Seite bleibt zu hoffen, dass man nur dieses eine Spiel brauchte, um mit dem neuen Jahr warm zu werden, denn in zwei Wochen steht mit dem Spiel gegen Bad Driburg ein wichtiges Spiel um den Klassenerhalt an.

 

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